Verwendung
Eine kleine, kriechende Pflanze, die fast überall wächst – in Gärten, auf Feldern, in Pflasterritzen und an Waldrändern. Eines der wenigen Wildgrüns, das nahezu ganzjährig verfügbar ist, selbst in milden Wintern.
Nahrung: Milder, angenehmer Geschmack ähnlich jungem Spinat. Roh im Salat oder wie Spinat gekocht essen. Gute Quelle für die Vitamine A und C, Eisen und Kalzium.
Medizin: Traditioneller Umschlag bei Hautreizungen, Ekzemen und kleinen Schnitten. Die zerdrückte Pflanze auf Insektenstiche aufgetragen lindert das Jucken. Ein Vogelmiere-Aufguss war ein Hausmittel gegen Verschleimung der Atemwege.
Zubereitung
Ernten: Schneide die oberen Triebe ab (Stängel, Blätter und Blüten zusammen – alles essbar). Wächst schnell nach, sodass du dieselbe Stelle wiederholt ernten kannst. Vom frühen Frühjahr bis zum Spätherbst verfügbar, in milden Klimazonen sogar im Winter.
Roh essen: Waschen und in Salate geben. Mit kräftigeren Grünpflanzen wie Löwenzahn für einen ausgewogenen Wildsalat mischen.
Kochen: Kurz in der Pfanne zusammenfallen lassen (zu langes Kochen macht sie schleimig). In Omeletts, Suppen oder Pesto geben. In jedem Rezept als Spinatersatz verwenden.
Haltbarmachen: Lässt sich nicht gut trocknen. Am besten frisch verwenden. Nach kurzem Blanchieren einfrierbar.
Warnung — Giftige Doppelgänger
Details
Erntemonate: April, August, Dezember, Februar, Januar, Juli, Juni, Mai, März, November, Oktober, September
Lebensraum: Stadt, Wiese
Region: Mitteleuropa, Nordeuropa, Osteuropa, Südeuropa, Westeuropa